Monatlicher Filmabend – Rojava

Fr, 13.12.2019 | 19.30 Uhr

Film

„Sieben Jahre sind seit dem Beginn der Revolution in Rojava vergangen. Seit dem Widerstand von Kobanî treiben YPG/YPJ die Kräfte des sogenannten Islamischen Staats immer weiter in die Enge. Gleichzeitig widerstehen die Menschen in Rojava erfolgreich allen hegemonialen Versuchen, die Revolution zu korrumpieren. Inspiriert und geprägt durch die Ideen Abdullah Öcalans und dem Kampf der kurdischen Freiheitsbewegung, getragen von Frauenbefreiung, Ökologie und radikaler Demokratie, organisiert sich in Rojava eine revolutionäre Bewegung mit dem Anspruch die Kapitaltischtische Moderne zu überwinden.“ schrieb die ‚Internationale Kommune von Rojava‘ im September 2018.

2013 hatten die Kurden die Kontrolle über das Gebiet übernommen und eine Selbstverwaltung aufgebaut. Verschiedene Volksgruppen und Religionen wollen hier zusammenleben, das Land in ökologischer Eigenregie verwalten. Aber ihr gesellschaftliches Experiment war von Anfang an bedroht. Vor allem die Türkei will ein unabhängiges Kurdengebiet verhindern und drohte immer wieder mit militärischen Schritten.

Vor einem Jahr konnte ein Reporterteam durch Rojava reisen und sich ein eigenes Bild von der Situation machen: Der Film stellt unterschiedliche Aspekte des ökologischen und gesellschaftlichen Aufbruchs und den Stand der Frauenbefreiung aus Sicht der Kurden vor.

Wie sieht das Leben nach dem Krieg gegen den Daesch und dem ökologischem Wiederaufbau aus?

Der Film wird gezeigt im Rahmen des monatlichen Filmabends
► jeden 2. Freitag im Monat

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
— Eintritt frei, Spende erwünscht —

Dokumentation, Film, Rojava