Filmabend: „Wir haben es doch erlebt“

Fr, 14.02.2020 | 19.30 Uhr

Film

Dokumentation läuft im Rahmen des internationalen Gedenktages an die Opfer des Holocaust, dem 27. Januar.

Der Dokumentarfilm „Wir haben es doch erlebt“ – Das Ghetto von Riga erzählt von der Verschleppung vieler Tausend Jüdinnen und Juden aus Deutschland nach Riga.
Tausende der Deportierten überlebten die Fahrt bei Minusgraden nicht oder wurden bereits direkt nach ihrer Ankunft in Riga erschossen. Diejenigen, die das Ghetto lebend erreichten, erlitten hingegen jahrelange Qualen in Konzentrationslagern und Unrechtsstätten, an dessen Ende auf die meisten Menschen ebenfalls der Tod wartete.
Zeitzeugen erzählen von dem Massaker, dem Leben im Ghetto und vom Überleben mit dem Trauma.
Wir wollen diese Doku mit euch sehen, weil rund 25.000 Jüdinnen und Juden aus Deutschland ab Herbst 1941 nach Riga verschleppt wurden, zwischen November 1941 und Oktober 1942 fuhren 25 Züge der Reichsbahn aus 14 Städten, darunter u.a. Gelsenkirchen, Dortmund, Münster und Bielefeld, nach Riga.
Von den 355 Gelsenkirchener Jüdinnen und Juden, welche am 27. Januar 1942 nach Riga verschleppt wurden, sind 307 in Riga und Umgebung ermordet worden. Allein bei einer Massentötung im Zuge der Auflösung bzw. Räumung des Rigaer Ghettos am 2./3. November 1943 ermordete die SS und ihre Helfer 87 Gelsenkirchener_innen, darunter 20 Kinder.

Wir dürfen niemals vergessen welch Terror der Faschismus mit sich bringt.

Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt frei, Spende erwünscht

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